innergemeinschaftliche Lieferung
08.02.2016 | Unternehmen müssen bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, die von der Umsatzsteuer befreit sind, genau auf die Belegpflichten achten. Bei Fehlern droht der vollständige Verlust der Steuerfreiheit.  Zu den Grundideen der Europäischen Union gehört es, Handelsbarrieren abzubauen. Die Mitgliedsländer wollen das auch durch steuerliche Vereinfachungen des grenzüberschreitenden Geschäfts erreichen. So können Lieferanten bei Exporten an andere Unternehmen im EU-Ausland von der Umsatzsteuer befreit werden, wenn sie diese Lieferungen durch ordnungsgemäß erstellte Belege und Buchungen nachweisen. Der Fiskus schaut allerdings genau hin. Ausgangsrechnungen etwa müssen die Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-ID) des Abnehmers enthalten und vom Lieferanten auf ihre Plausibilität hin geprüft werden. Der Exporteur muss mittels Belegen zudem nachweisen, dass die Ware tatsächlich beim Abnehmer angekommen ist.
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Drei Fragen zum Thema „Steuerfreie Exporte in die EU“ an Andrea Pissarczyk, Steuerberaterin bei Ecovis

08.02.2016 | Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen wird der Exporteur in die Pflicht genommen. Für Nachweise und Meldungen nicht steuerbarer Umsätze gelten klare Regeln, die er beachten muss. Das ist nicht immer ganz einfach, aber unvermeidbar. Bei umsatzsteuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen muss der Exporteur die Unternehmereigenschaft des Abnehmers buchmäßig nachweisen. Welcher Aufwand ist damit für die Unternehmen grundsätzlich verbunden? Der deutsche Exporteur muss die Gültigkeit der Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-ID) des Abnehmers durch eine qualifizierte Bestätigungsanfrage beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) überprüfen.
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