letztwillige Verfügung
22.04.2016 | Damit ein Testament wirksam ist, muss der Erblasser bei seiner Errichtung einen ernstlichen Testierwillen haben. Verwendet der Erblasser ungewöhnliche Schreibmaterialien, ungewöhnliche Errichtungsformen oder bewahrt das Schriftstück an einem ungewöhnlichen Ort auf, können sich daraus Zweifel an einem endgültigem Testierwillen ergeben. Im vom OLG Hamm mit Beschluss vom 27.11.2015, Az. 10 W 153/15 entschiedenen Fall hatte die Erblasserin zwei Schriftstücke hinterlassen. Dabei handelte es sich einmal um einen ca. 8 x 10 cm großen, per Hand ausgeschnittenen Zettel mit folgender handschriftlicher Aufschrift:
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„Wer mir in den letzten Stunden beisteht, übergebe ich Alles“ stellt keine wirksame Erbeinsetzung dar

19.12.2014 | Dies hat das OLG Köln mit Beschluss vom 09.07.2014, Az. 2 Wx 188/14 entschieden. Die Erblasserin hinterließ verschiedene Verfügungen von Todes wegen. In einem handgeschriebenen und unterschriebenen Testament vom 05.07.1999 verfügte die Erblasserin u. a. Folgendes:
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Keine Erbenstellung durch Aufkleber

12.05.2014 | Das OLG Hamburg hat durch Beschluss vom 08.10.2013 - 2 W 80/13 entschieden, dass ein Testierwille nicht dadurch begründet werden kann, dass auf eine Karte verschiedene Aufkleber vom Verstorbenen aufgebracht werden, welche einen Dritten als „Haupterbe” ausweisen.
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Die Einflussnahme auf Ihr Unternehmen muss nicht schon im Todesfall enden

09.08.2013 | Von der Wichtigkeit der rechtlichen Gestaltung der Unternehmensnachfolge
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