Sanierung
27.06.2016 | Gerät ein Unternehmen in die Krise, stellt sich die Frage, ob eine Sanierung nur durch ein Insolvenzverfahren oder auch durch eine außergerichtliche Strategie möglich ist. Die Fallkonstellation Die im Titel aufgeworfene Frage wird hier aus Sicht eines familiengeführten Unternehmens, KMU (kleine und mittelständische Unternehmen), diskutiert. In der fiktiven GmbH halten der geschäftsführende Gesellschafter oder enge Familienmitglieder 100 Prozent der Anteile. Beispielhaft wird unterstellt, dass das Unternehmen durch einen exogenen Schock – wie die Finanzkrise 2008 – ein erhebliches negatives Ergebnis verzeichnen musste. Das Unternehmen hat das Eigenkapital aufgebraucht, die Liquidität reicht für einen längeren planerisch befristeten Zeitraum nicht aus, um den Kapitaldienst vollständig zu decken. Die Unterdeckung liegt in der Zukunft und ist damit als drohende Zahlungsunfähigkeit zu beschreiben.
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Sanierungschance statt Schreckgespenst

19.03.2015 | Seit drei Jahren bietet das Insolvenzrecht die Möglichkeit, rechtzeitig freiwillig in Insolvenz zu gehen und damit im Unternehmen „Herr im Ring“ zu bleiben. Unternehmer haben „eine panische Angst vor der Insolvenz; denn noch immer haftet ihr in Deutschland ein gesellschaftlicher Makel an“, sagt Professor Dr. Tobias Schulze. Der Ecovis-Rechtsanwalt ist seit 25 Jahren als Insolvenzverwalter tätig.
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WEG: Installation- u. Schadensersatzpflichten der Wohnungseigentümer

20.10.2014 | Bundesgerichtshof Mitteilung der Pressestell Nr. 146/2014 vom 17.10.2014: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein einzelner Wohnungseigentümer die Sanierung des gemeinschaftlichen Eigentums verlangen kann, sofern diese zwingend erforderlich ist und sofort erfolgen muss; unter dieser Voraussetzung ist für die Berücksichtigung finanzieller
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