Schreibunterlage
22.04.2016 | Damit ein Testament wirksam ist, muss der Erblasser bei seiner Errichtung einen ernstlichen Testierwillen haben. Verwendet der Erblasser ungewöhnliche Schreibmaterialien, ungewöhnliche Errichtungsformen oder bewahrt das Schriftstück an einem ungewöhnlichen Ort auf, können sich daraus Zweifel an einem endgültigem Testierwillen ergeben. Im vom OLG Hamm mit Beschluss vom 27.11.2015, Az. 10 W 153/15 entschiedenen Fall hatte die Erblasserin zwei Schriftstücke hinterlassen. Dabei handelte es sich einmal um einen ca. 8 x 10 cm großen, per Hand ausgeschnittenen Zettel mit folgender handschriftlicher Aufschrift:
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