Unternehmenskauf und -verkauf
27.06.2016 | Gerät ein Unternehmen in die Krise, stellt sich die Frage, ob eine Sanierung nur durch ein Insolvenzverfahren oder auch durch eine außergerichtliche Strategie möglich ist. Die Fallkonstellation Die im Titel aufgeworfene Frage wird hier aus Sicht eines familiengeführten Unternehmens, KMU (kleine und mittelständische Unternehmen), diskutiert. In der fiktiven GmbH halten der geschäftsführende Gesellschafter oder enge Familienmitglieder 100 Prozent der Anteile. Beispielhaft wird unterstellt, dass das Unternehmen durch einen exogenen Schock – wie die Finanzkrise 2008 – ein erhebliches negatives Ergebnis verzeichnen musste. Das Unternehmen hat das Eigenkapital aufgebraucht, die Liquidität reicht für einen längeren planerisch befristeten Zeitraum nicht aus, um den Kapitaldienst vollständig zu decken. Die Unterdeckung liegt in der Zukunft und ist damit als drohende Zahlungsunfähigkeit zu beschreiben.
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Verabschiedung IDW S 13 Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung zur Bestimmung von Ansprüchen im Familien-und Erbrecht

21.06.2016 | Objektivierte Unternehmenswerte werden für eine Vielzahl unterschiedlicher Bewertungsanlässe, beispielsweise Unternehmenserwerbe, Auseinandersetzungen zwischen Gesellschaftern, Ermittlung von Ausgleichszahlungen etc. benötigt. Die allgemeinen Regelungen zur Unternehmensbewertung durch den Wirtschaftsprüfer sind dabei in IDW S 1 Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen festgelegt. Für die
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Stiftungen für die Nachfolgeregelung: Ein Fundament für die Zukunft

21.06.2016 | Die Errichtung einer Familien- oder Unternehmensstiftung ermöglicht es, das Vermögen und den Betrieb dauerhaft abzusichern. Zur zielgenauen Ausgestaltung gehört allerdings eine gründliche Vorbereitung. Im Zuge einer Nachfolgeregelung gibt es viele Handlungsalternativen, aber auch Risiken. Streit in der Familie, Abfindungen oder die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen können zu betrieblichen Liquiditätsengpässen führen und sogar den Fortbestand des Unternehmens gefährden.
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Notfallplan: Fünf Fragen an Marc Evers, DIHK-Experte für Unternehmensnachfolge

25.04.2016 | Die Industrie- und Handelskammern melden, dass 43 Prozent der Senior-Chefs in Deutschland keinen Nachfolger finden, so viele wie nie zuvor. Dabei gilt: Der Weg zur gelungenen Nachfolge ist anstrengend, aber lohnenswert. Wie ordnen Sie das Problem der ungelösten Nachfolge in Familienunternehmen volkswirtschaftlich ein? Die Formel „der älteste Sohn übernimmt“ geht in immer weniger Unternehmen auf. Die Folgen sehen die Industrie- und Handelskammern bei Gesprächen mit Alt-Inhabern: In Handel und Gastronomie gibt es mittlerweile doppelt so viele übergabereife Unternehmen wie potenzielle Interessenten. In der Industrie kommen sogar fünf Alt-Inhaber auf einen möglichen Übernehmer.
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Erbschaftsteuer und Unternehmensnachfolge: Erste Neuregelungen zeichnen sich ab

01.03.2016 | Bundesregierung und Bundesrat diskutieren noch über die vom Verfassungsgericht vorgegebene Erbschaftsteuerreform, in einigen Punkten allerdings scheint bereits Einigkeit zu bestehen. Die Kriterien für die Lohnsummenregelung stehen so gut wie fest. Bislang ist bei weniger als 20 Beschäftigten die steuerfreie Übertragung ohne Nachweis einer Mindestlohnsumme möglich. Dies soll künftig nur noch für Betriebe mit bis zu drei Beschäftigten gelten.
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Vertrags-Check: Geringer Aufwand, großer Gewinn

23.02.2016 | Gerade Unternehmer sollten ihre Verträge regelmäßig von Experten unter die Lupe nehmen lassen. Dadurch können sie sich viel Ärger und Aufwand ersparen. Oftmals bergen gerade Verträge mit sehr langen oder unbeschränkten Laufzeiten gefährliche Fallstricke, denn Vertragsklauseln werden nicht selten unwirksam, weil sich das Gesetz oder die Rechtsprechung seit dem Vertragsabschluss geändert haben. Zudem kann es sein, dass sich die berufliche oder familiäre Situation der Vertragspartner im Laufe der Zeit gewandelt haben. Dabei sind nicht nur zivilrechtliche Aspekte relevant. Gerade steuerrechtliche Änderungen können erhebliche Konsequenzen mit sich bringen.
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