Grundsteuer: Mecklenburg-Vorpommern setzt Bundesmodell um
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Grundsteuer: Mecklenburg-Vorpommern setzt Bundesmodell um

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns folgt beim Thema Grundsteuer dem Bundesmodell. Daher braucht sie keine Öffnungsklausel.

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern hat am 13. April 2021 beschlossen, dass sie sich beim Thema Grundsteuer dem Bundesmodell anschließen will. Warum sich Mecklenburg-Vorpommern so entschlossen hat? „Mit dem Bundesmodell orientiert sich die Bemessung der Grundsteuer an der marktüblichen Bewertung von Grundstücken“, so die entsprechende Meldung des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommern. Das Land habe diesem Modell bereits im Bundesrat zugestimmt, daher sei kein neues Gesetz nötig.

Bis Mitte 2024 müssen die Finanzämter in Mecklenburg-Vorpommern nun rund 1,2 Millionen Grundstücke neu bewerten. Dies soll automatisiert erfolgen: Eigentümer sollen ihre Erklärungen digital einreichen, sodass die Finanzverwaltung diese dann ebenfalls digital weiterverarbeiten kann.

Bis 2025 müssen alle Bundesländer die Grundsteuerreform abgeschlossen haben. Denn dann endet die Übergangsfrist für die Umsetzung der Reform.

Zum Hintergrund und wie das Bundesmodell genau aussieht, hier erfahren Sie mehr: Bundesrat stimmt der Grundsteuerreform zu

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