Mohamed bin Hammam bestreitet Bestechungsvorwürfe
13. Mai 2011
Der FIFA-Präsidentschaftskandidat M. bin Hammam bestreitet die vom britischen Parlamentsabgeordneten Collins im Rahmen einer Anhörung in London erhobenen Vorwürfe, der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2022 an Katar seien Bestechungszahlungen an hochrangige FIFA-Funktionäre vorausgegangen. Die Gelder seien gezahlt worden, um deren Stimmen für Katar als Gastgeberland zu erhalten. Dabei soll es sich u.a. um den Präsidenten des afrikanischen Verbandes Caf, Issa Hayatou handeln. Blatter hatte angekündigt, die Vorwürfe rückhaltlos aufklären zu wollen. Sein Gegenkandidat um das Präsidentschaftsamt ist M. bin Hammam, der sich als Unterstützer Katars verdient gemacht hat.
Dr. Steffen Lask
Rechtsanwalt