Doch noch KfW-Förderung für Investitionen in Energieeffizienz

Doch noch KfW-Förderung für Investitionen in Energieeffizienz

Der abrupte Stopp der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) hat vor allem Unternehmen schwer getroffen. Nun können sich zumindest diejenigen freuen, die ihre Anträge vor dem 24. Januar gestellt haben. Sie erhalten von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) doch noch Förderung nach den alten Kriterien. Das betrifft insgesamt 20.000 Anträge, die gewerbliche Unternehmen gestellt haben.

Strengere Standards bei Neubauten

Berlin hatte die Förderung von Neubauten nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) im Effizienzhaus-55-Standard beendet. Die Gründe: die ausufernden Kosten und weil dieses Niveau heute ohnehin Standard ist. Wer nach diesem Standard bauen wollte, muss sich nun umstellen. Künftig werden nur noch neue Gebäude nach dem Standard 40 gefördert. Das heißt: Sie dürfen nur 40 Prozent der Energiemenge eines definierten Referenzhauses verbrauchen. Aber auch dieses Programm soll Ende 2022 auslaufen. Für diese Fördervariante stehen maximal eine Milliarde Euro zur Verfügung. Wirtschaftsminister Robert Habeck will für 2023 ein neues Förderprogramm aufsetzen. Die Details dazu stehen noch nicht fest.

Sanierung von Bestandsgebäuden

Die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) nach dem alten Standard laufen nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums weiter.

Es gibt andere Fördermöglichkeiten

Unternehmen, die nicht mehr von den Fördermöglichkeiten des nun beendeten Programms profitieren können, erhalten immer noch Förderungen. Diese sind aber deutlich weniger umfangreich. Wer dauerhaft Energiekosten einsparen will, kann immer noch innerhalb des BEG Einzelmaßnahmen in Anspruch nehmen. Allerdings nur noch für Bestandsgebäude, nicht mehr für Neubauten. Und: Es muss sich um Sanierungen oder Modernisierungen handeln. Dazu gehören der Austausch alter Heizungen, der Einbau neuer Fenster oder die Dämmung eines Dachs.

Korrektur überfällig

„Dass die Bundesregierung nun eine Lösung für die gefunden hat, die schon einen Antrag gestellt hatten, war überfällig“, findet Ecovis-Fördermittelexperte Andreas Steinberger in Dingolfing. Dennoch sei das ganze Vorgehen kein Ruhmesblatt für die Politik. „Jetzt braucht es rasch Klarheit für Investoren, wie sich die Energiewende künftig fördern lässt“, fügt er hinzu.

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Andreas Steinberger
Unternehmensberater in Dingolfing
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