EU und OECD sagen Steuerflucht den Kampf an

München – Auch im Jahr 2013 setzte das auf den Mittelstand fokussierte Beratungsunternehmen Ecovis seinen Erfolgskurs fort. In Deutschland legte der Honorarumsatz um 7,5 Prozent auf rund 129 Millionen zu und wuchs damit stärker als im Branchendurchschnitt der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung (+ 5 Prozent). Noch stärker wuchs Ecovis 2013 im Ausland: Weltweit stieg der Umsatz ohne die assoziierten US-Partnerkanzleien um 24,1 Prozent auf rund 273 Millionen Euro. Zwei Drittel des Zuwachses trugen Neuzugänge bei, in einigen Ländern verzeichneten die Ecovis-Partner aber auch beeindruckende Mandatsgewinne. Inklusive USA übersprang Ecovis erstmals die 400-Millionen-Euro-Marke. Inzwischen ist Ecovis außerhalb Deutschlands in 55 Staaten vertreten. Neu hinzu kamen seit Anfang 2013 Australien, Brasilien, Israel, Liechtenstein, Neuseeland und Uruguay.

In Deutschland resultiert das Umsatzplus zum größeren Teil aus dem internen Wachstum der bestehenden Ecovis-Kanzleien. Sie konnten nicht nur neue Mandate gewinnen, sondern verzeichneten auch eine wachsende Nachfrage im Standardgeschäft, speziell durch die E-Bilanz, sowie eine erweiterte Nachfrage aus dem bestehenden Mandantenkreis. Hier schlug unter anderem der „Hoeneß-Effekt“, also die Flut von Selbstanzeigen wegen bisher verheimlichter Kapitalerträge auf Auslandskonten, zu Buche. „Zunehmend nehmen unsere Mandanten auch qualifizierte Beratung über die klassische Steuerberatung hinaus in Anspruch“, sagt Alexander Weigert, Vorstandsmitglied von Ecovis.

Ein Indiz dafür: „Besonders gut haben sich die Standorte entwickelt, an denen alle vier Professionen – Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechts- sowie Unternehmensberatung – vor Ort eng zusammenarbeiten“, sagt Alexander Weigert. „Dort können unsere Kunden unmittelbar spüren, dass wir unser Leistungsversprechen – persönliche Beratung mittelständischer Unternehmer auf Augenhöhe mit hoher fachübergreifender Kompetenz zu verbinden – wirklich erfüllen.“ In diesem Sinne gilt weiter die Devise: „Unser Ziel ist es, nicht nur nach Köpfen, sondern vor allem qualitativ und ergebnisorientiert zu wachsen.“

In der Wirtschaftsprüfung konnte Ecovis 2013 bei einer vom Deutschen Institut für Servicequalität (DISQ) durchgeführten Studie mit der Auszeichnung „Bester Wirtschaftsprüfer für den Mittelstand“ punkten. Im Test wurde die Servicequalität der zehn größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (nach Mitarbeiter- und Umsatzzahlen, Stand 2011) aus Mandantensicht beurteilt. „Durch das hervorragende Testergebnis wurden“, so Weigert, „mehr Unternehmen auf uns aufmerksam, so dass wir die Gelegenheit erhielten, an mehr Ausschreibungen für Wirtschaftsprüfungsaufträge teilzunehmen.“

Weiter kontinuierlich aufwärts entwickelte sich 2013 auch der Bereich Unternehmensberatung. Über die Haupttätigkeitsfelder Restrukturierung und Sanierung sowie Finanzberatung rund um den Firmenkredit hinaus deckt sie ein breitgefächertes Spektrum ab – von der Fördermittelberatung über die Immobilienbewertung bis zur Neuorganisation der Logistik.
„Ein Thema, das immer noch viel Potenzial hat“, ist laut Weigert die externe Nachfolgeregelung per Unternehmenskauf und -verkauf. „Große Bedeutung messen wir zudem der Digitalisierung im Mittelstand bei.“ Ecovis Consulting wird sich speziell dafür ab Herbst personell verstärken.

Internationales Netzwerk zieht Mandanten an
Immer öfter profitiert Ecovis in Deutschland bei der Gewinnung neuer Mandanten von der starken internationalen Präsenz. Mittelständische Unternehmen, die ins Ausland gehen und dort Ecovis-Partnerkanzleien als Berater schätzen gelernt haben, wechseln auch hierzulande zu Ecovis. „Wir haben hier die Chance, erfolgreiche mittelständische Unternehmen als Mandanten zu gewinnen“, erklärt Alexander Weigert.

Ähnliche Synergieeffekte sind auch international zu beobachten. „Immer mehr Unternehmen, die mit Ecovis in einem Land gute Erfahrungen gemacht haben, wenden sich auf der Suche nach einem Beratungspartner in einem anderen Land gleich direkt an die dortigen Kollegen“, sagt Dr. Ferdinand Rüchardt, Vorstandsmitglied von Ecovis.

Zum internationalen Wachstum trugen einige größere Neuzugänge im Partnernetzwerk entscheidend bei: im Bereich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung in Australien sowie in Peking als zweitem chinesischen Standort, die Anwaltsfirma Boodle Hatfield in London und der Wechsel zu einem deutlich größeren Partner in Italien, der fachübergreifende Betreuung auf den Gebieten Steuern, Recht und Wirtschaftsprüfung bietet.

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