Steuerpolitik
09.09.2016 | Berlin, 09. September 2016 – Barzahlung ist weltweit auf dem Rückzug, während digitale Bezahlverfahren – zum Beispiel Electronic Cash (direkt vom Konto mit Debitkarte und PIN am Kassenterminal), Kreditkarte oder elektronische Überweisung – bei den Konsumenten immer beliebter werden. „Dies bestätigt auch unsere internationale Umfrage, an der Partnerkanzleien aus 15 Staaten auf vier Kontinenten (außer Afrika) teilnahmen“, sagt Ecovis-Vorstandsmitglied Alexander Weigert. Ecovis wollte zudem wissen, wie sich diese Entwicklungen in der Buchhaltungspraxis der Unternehmen auswirken und wie der Fiskus darauf reagiert.
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Auslandsgeschäfte: Knackpunkt Umsatzsteuer

16.07.2014 | München, 15. Juli 2014 – Immer mehr Unternehmen wagen sich als Anbieter von Gütern oder Dienstleistungen auf ausländische Märkte. „Das heißt, gerade auch kleinere Firmen sehen sich zunehmend mit internationalen Steuerfragen konfrontiert“, sagt Professor Dr. Peter Lüdemann, Vorstandsmitglied von Ecovis und Experte für internationales Steuerrecht. „Die Fallstricke werden ihnen aber oft erst bewusst, wenn sie wegen Verletzung steuerlicher Vorschriften im Zielland ins Visier der dortigen Finanzbehörden geraten.“ Bei der Umsatzsteuer kann das ausländischen Unternehmen bei bestimmten Geschäften auch dann passieren, wenn sie ihre Lieferungen oder Leistungen ohne Einschaltung einer eigenen Niederlassung oder Betriebsstätte im fremden Land erbringen. Ecovis wollte es daher von den Partnerkanzleien im internationalen Netzwerk genauer wissen: Wann müssen ausländische Lieferanten und Dienstleister im Importland Umsatzsteuer entrichten und sich daher bei den lokalen Finanzbehörden registrieren lassen? Und welche Konsequenzen drohen, wenn Umsatzsteuerpflichten verletzt werden? Ecovis-Partner aus 25 Staaten – von Argentinien bis Japan – nahmen an der Umfrage teil. Aus den Antworten ergibt sich, was die Umsatzsteuerpflicht im Zielland angeht, ein vielschichtiges Bild. Selbst innerhalb der EU unterscheiden sich die Regelungen im Detail. „Es ist daher sinnvoll, kompetenten Umsatzsteuerrat einzuholen, bevor man mit einem Land Geschäfte aufnimmt“, sagt Josef Debono, Spezialist für indirekte Steuern bei Ecovis Malta. Mit einer Ausnahme: In Hongkong muss man sich über die Umsatzsteuer keine Gedanken machen, weil es dort keine gibt. Was die Folgen verspäteter Deklaration oder Zahlung der Umsatzsteuer betrifft, müssen die säumigen Unternehmen in allen der verbleibenden 24 Staaten mit Strafgebühren oder -zuschlägen rechnen, die meist mit der Dauer der Verspätung steigen. Im Detail zeigen sich jedoch auch hier erhebliche Unterschiede, die es zu beachten gilt.
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Warum die große Steuerreform nie kommt

10.11.2010 | Sven Böll, Spiegel.de Nirgendwo klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander: Politiker wollen seit langem die Einkommensteuer vereinfachen und skurrile Mehrwertsteuer-Ausnahmen abschaffen. Passiert ist bislang nichts. Dafür gibt es sogar gute Gründe.
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Thomas Fricke – Reformgedöns reloaded

08.01.2010 | von Thomas Fricke, Financial Times Deutschland Seit der Wahl macht sich ein diffuser Zweckalarmismus über den Zustand des Landes breit. Dabei wäre es gut, jetzt nicht heillos an Dingen herumzureformieren, die gar nicht das Problem sind. Ein Ursachenbefund.
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Steuersystem: Verzwickt und zugenäht

05.01.2010 | von Marco Völklein, Süddeutsche Zeitung Es klingt verlockend: Schwarz-Gelb verspricht den Steuerzahlern mehr Spaß mit dem Finanzamt. Doch ganz so einfach lassen sich die Vorhaben nicht umsetzen.
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