Grundsteuer: Niedersachsen setzt als zweites Bundesland das Bundesgesetz um
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Grundsteuer: Niedersachsen setzt als zweites Bundesland das Bundesgesetz um

Niedersachsen folgt dem Bundesmodell wie schon Baden-Württemberg und verabschiedete am 07.07.2021 ein eigenes Grundsteuergesetz.

„Niedersachsen hat nun ein eigenes Gesetz, das einfach und gerecht ist und den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts gerecht wird“, begründete der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers die Entscheidung.

Was für Vorteile das niedersächsische Grundsteuergesetz bietet? Das Bundesland kann nun durch eine einmalige Hauptfeststellung die zu bewertenden Grundstücke deutlich leichter verwalten und damit Personal- und Verwaltungskosten einsparen. Aber auch die Bürger profitieren davon, dass sie nur eine Erklärung mit wenigen Angaben zur Flächengröße und Nutzung abgeben müssen.

In Zukunft werden also Lage-Faktoren die moderaten Zu- oder Abschläge unter Berücksichtigung der Nutzen-Äquivalenz ergeben. Für Bürger wird es einen „Grundsteuer-Viewer“ im Internet geben, auf dem in Kartendarstellung die Flächen und Faktoren eingezeichnet sein werden.

Auch weitere Bundesländer, darunter Hamburg und Hessen, planen in Zukunft ein Flächen-Modell mit einer Lage-Komponente zu nutzen.

Zum Hintergrund und wie das Bundesmodell genau aussieht, hier erfahren Sie mehr: Bundesrat stimmt der Grundsteuerreform zu 

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