Einkünfte
29.07.2015 | Im Alter ist die private Krankenversicherung (PKV) oft kaum noch bezahlbar. Wie kann vermieden werden, dass die Beiträge von der Rente nicht mehr viel übrig lassen? Viele Unternehmer, die privat krankenversichert sind, kennen das Problem. Mit Blick auf ihren Ruhestand taucht womöglich die Frage auf, ob sie dann die regelmäßig steigenden PKV-Beiträge überhaupt noch aufbringen können. Denn bei der privaten Krankenversicherung erfolgt die Beitragsberechnung unabhängig vom Einkommen, während die gesetzlichen Krankenkassen die Monatsbeiträge nach den Einkünften berechnen. „An diesem Punkt gibt es Folgen für Privatversicherte. Weil ihre Einkünfte im Ruhestand meist deutlich niedriger sind als davor, ist die PKV oft kaum noch bezahlbar. Doch mit einer frühzeitigen, richtigen Altersvorsorgeplanung lassen sich die Fallstricke elegant umgehen“, sagt Anja Westphal, Steuerberaterin bei Ecovis.
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Lottomillionen am Fiskus vorbei?

14.07.2015 | Riesiges Glück muss man schon haben, damit der Traum vom Millionengewinn wahr wird. Aber stimmt es wirklich, dass er dann steuerfrei kassiert werden kann? Nach „Lottogewinn“ wird man im Einkommensteuergesetz (EStG) vergeblich suchen. Er gehört, so viel ist klar, nicht zu den dort explizit aufgeführten steuerbefreiten Einkünften. Des Rätsels Lösung liefert ein juristischer Umkehrschluss: „Weil Gewinne aus Lotterien, Verlosungen, Glücksspielen oder Wetten nicht zu den im EStG genannten steuerpflichtigen Einkünften gehören, darf das Finanzamt nicht darauf zugreifen“, sagt Ulf Knorr, Steuerberater bei Ecovis. „Wer jedoch das Geld aus einem Glückstreffer anlegt und daraus Erträge erzielt, muss diese grundsätzlich versteuern“, betont Knorr.
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